Unwetter in Sicht?

Mein Zimmer blickt direkt auf eine Felswand. Alles düster. Darum merke ich erst, als ich Birgit und Gerd zum Frühstück treffe, dass es wieder ein wunderschön-sonniger Tag ist. Und bereits so warm, dass Gerd nicht auf der Terrasse frühstücken möchte.

Unterwegs fühlen wir die Hitze zum Glück nicht so sehr. Umso mehr die Myriaden von Rossbremsen, die über uns herfallen. So heftige Überfälle habe ich noch nicht erlebt! Als ich wieder einmal absteige und versuche, ein paar der blütrünstigen Insekten zu erlegen, ruft mir eine ältere Einheimische vom Rad aus zu: „Lästig, gell!“ Ich rufe zurück: „Die sind heut ganz furchtbar!“ Ihre Antwort über die Schulter zurück: „Gibt a Wetter!“ Und richtig – jetzt merke ich auch, dass in den Bergwipfeln Wolken hängen bleiben. Und jetzt, da wir nach 24 km Imst hinter uns gelassen haben, hängt der Himmel voller Wolken. Ob wir wohl trocken nach Landeck kommen?

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